Großes Kino auf der Ballettbühne: John Neumeiers Endstation Sehnsucht hat Premiere im Opernhaus Düsseldorf
John Neumeiers Ballettadaption des Literatur- und Kinoklassikers „Endstation Sehnsucht“ gilt bis heute als ein Höhepunkt seines Schaffens. Zum ersten Mal hat nun das Ballett am Rhein das Stück einstudiert und bringt es am Freitag, 8. Mai 2026, 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf zur Premiere.

Die tragische Geschichte um Verlust, Liebe und Gewalt – im Originaltitel „A Streetcar Named Desire“ – stammt aus der Feder von Tennessee Williams, der dafür 1948 den Pulitzer-Preis bekam. Drei Jahre später machte die Verfilmung von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando das Werk weltberühmt.

Auf der Grundlage des Literaturklassikers schuf der Choreograph John Neumeier 1983 für das Stuttgarter Ballett seine eigene getanzte Version von „Endstation Sehnsucht“. Der Meister des Literaturballetts zeigt eine packende Bilderfolge, in der die Tänzerinnen und Tänzer des Ballett am Rhein das aufwühlende Schicksal einer der interessantesten Frauenfiguren der Literatur des 20. Jahrhunderts Revue passieren lassen. Als musikalische Basis wählte Neumeier Kompositionen von Sergei Prokofjew und Alfred Schnittke.

Info:
Der Ballettabend „Endstation Sehnsucht“ dauert ca. 2 Stunden einschließlich Pause und wird für alle ab 16 Jahren empfohlen.

Weitere Vorstellungen:
14. Mai, 16. Mai und 20. Mai jeweils um 19:30 Uhr
25. Mai um 18:30 Uhr
31. Mai um 15:00 Uhr
18. Juni, 26. Juni, 4. Juli und 9. Juli jeweils um 19:30 Uhr
Alle weiteren Infos finden Sie auf Oper am Rhein
Text: Deutsche Oper am Rhein; Fotos: Ingo Schaefer